| „Kostengünstige Eigenheime müssen nicht notwendigerweise einfallslose „Häuser von der Stange“ sein. Dieser Wettbewerb belegt einmal mehr eindrucksvoll, dass architektonisch anspruchsvolles Bauen zu erschwinglichen Preisen möglich ist.“ Dies betonte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Achim Großmann, heute in Berlin anlässlich der Preisverleihung zum Architektenwettbewerb „Starterhaus 2000“, der zum 5. Mal von der Bausparkasse BHW und der Zeitschrift Zuhause Wohnen unter der Schirmherrschaft des Bundesbauministers ausgelobt wurde. Die Stärkung einer breiten Wohneigentumsbildung sei ein vorrangiges Anliegen der Wohnungspolitik. Individuelles Wohneigentum sei aber nicht nur eine besonders familiengerechte Wohnform, sondern gewinne auch als zusätzliche private Vorsorge für das Alter immer mehr an Bedeutung, unterstrich der Staatssekretär die Vorzüge der „eigenen vier Wände“. Tragende Säule der Förderung bleibe die Eigenheimzulage, so Großmann weiter. Die Absenkung der Einkommensgrenze für Alleinstehende bzw. Verheiratete auf 80.000/160.000 DM bei |
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gleichzeitiger Einführung einer Kinderkomponente von 30.000 DM pro Kind bedeute eine Konzentration der Förderung auf Haushalte, die diese wirklich brauchten, nämlich vor allem junge Familien mit Kindern. Dies sei auch die Zielgruppe eines Förderprogramms der Kreditanstalt für Wiederaufbau mit einem Darlehensvolumen von rd. 13 Milliarden DM. Bisher konnte über die Vergabe zinsgünstiger Darlehen bereits rd. 150.000 Haushalten der Wohneigentumserwerb erleichtert werden, erläuterte Großmann. Weitere Chancen für eine noch stärkere Wohneigentumsbildung durch Familien mit Kindern im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus biete die bevorstehende Reform des Wohnungsbaurechts. „Noch mehr jungen Familien noch früher den Zugang zum Wohneigentum zu ermöglichen, ist auch ein vorrangiges Ziel unserer geplanten Initiative zum preiswerten und ökologischen Bauen. Bei diesem Marktsegment handelt es sich keineswegs um eine Marktnische, sondern um einen Wachstumsmarkt, der zum Nutzen und unter Mitwirkung aller Beteiligten konsequent erschlossen werden muss,“ betonte der Staatssekretär abschließend. |