Pressemitteilung 8/2000 vom 15.01.2000:
Klimmt: „Bund stellt 600 Mio. DM für den sozialen Wohnungsbau bereit“
Der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Reinhard Klimmt, hat jetzt in Berlin die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet, mit der den Ländern im Jahr 2000 600 Mio. Bundesfinanzhilfen für die Wohnungsbauförderung bereitgestellt werden. Zugleich wurde der letzte Teilbetrag des Förderprogramms 1999 in Höhe von 83 Mio. DM freigegeben, der zunächst mit einer haushaltsrechtlichen Sperre belegt worden war. Schwerpunkt des sozialen Wohnungsbaus, so Klimmt, seien derzeit weniger der traditionelle Mietwohnungsbau als vielmehr die Modernisierung älterer Wohnungsbestände sowie die Förderung von Familienheimen. Bund und Länder stimmten zudem darin überein, dass ein wirtschaftlicher Mitteleinsatz und eine hohe Fördereffizienz angestrebt werden sollten, insbesondere durch kosten- und flächensparendes Bauen. Ferner seien sie sich einig, dass mit den Mitteln des sozialen Wohnungsbaus auch städtebauliche Ziele verfolgt werden sollten. Durch Anpassung des Bestandes an zeitgemäße Wohnbedürfnisse und ergänzende Neubauten könnten Innenstädte und Siedlungsgebiete aufgewertet und sozial stabilisiert werden. Er hoffe, betonte Klimmt, dass die Länder die Verwaltungsvereinbarung zügig gegenzeichnen, damit die Mittel den Bauherren schnell bewilligt werden können.

Quelle: BMVBW Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesenzurück nach oben